Rosa Zschau

Ihre aka­de­mi­sche Aus­bil­dung er­hielt Rosa Zschau in Mar­burg und Mün­chen. Seit dem 2. Staats­ex­amen in Kunst­er­zie­hung ist sie frei­be­ruf­lich tätig. Zudem lei­tet Rosa Zschau die Li­tho­gra­fie­werk­statt in Fürs­ten­feld bei Mün­chen.

Nach Jah­ren der Aqua­rell­ma­le­rei über­trägt Rosa Zschau jetzt die farb­li­che Schich­tung auf druck­gra­fi­sche Ar­bei­ten. Aus ein­fa­chen Ele­men­ten wer­den im Zu­sam­men­druck kom­ple­xe Ge­bil­de, je­weils Uni­ka­te, die in grö­ße­ren und klei­ne­ren Se­ri­en vor­han­den sind und immer mit­ein­an­der in Zu­sam­men­hang ste­hen.

Über ihre Ar­bei­ten schreibt Chris­toph Kas­ten­bau­er im Münch­ner Mer­kur, an­läss­lich einer Aus­stel­lung im Max-Planck In­sti­tut 2008:

„Die Kom­ple­xi­tät der Ein­fach­heit, so könn­te man die Werke der Künst­le­rin Rosa Zschau in we­ni­gen Wor­ten auf den Punkt brin­gen. Dass man doch mehr Worte be­nö­tigt, spricht für die Ar­bei­ten und den Mut, sich auf neue, ex­pe­ri­men­tel­le Wege zu wagen…Neues in der Kunst zu wagen, muss nicht in ab­sto­ßen­den Ab­sur­di­tä­ten gip­feln. Neues kann ein­fach sein…

Wenn man tief genug gräbt, stößt man auf das Un­ver­wech­sel­ba­re in Zschaus Kunst – die Ord­nung, die in mehr­schich­ti­ger Über­la­ge­rung ir­gend­wann zum Chaos wird…

In der Regel er­ge­ben künst­le­ri­sche Ord­nung und Chaos im Zu­sam­men­hang das, was man heut­zu­ta­ge als mo­der­ne Kunst de­fi­niert. Zschau be­schreibt hier ihren ei­ge­nen und doch ganz ähn­li­chen Weg. Sie treibt die Ord­nung so­lan­ge auf die Spit­ze, bis der gar nichts mehr übrig bleibt, als zum Chaos zu mu­tie­ren…“

Frau Dr. Marta Ober­rauch Mel­niczuk schreibt: „Die Be­wegt­heit der von ihr ge­schaf­fe­nen For­men er­zeu­gen einen Bild­rhyth­mus, wel­cher die Le­ben­dig­keit der Natur auf­greift und ein neues Da­sein im Ge­stal­te­ten ent­ste­hen lässt… Die Werke von Rosa Zschau ver­deut­li­chen das Pro­zess­haf­te des künst­le­ri­schen Ge­stal­tens und ver­wei­sen auf einen nicht sicht­ba­ren An­fang, wel­cher sich von sei­nem Ende nicht un­ter­schei­det…“

Über die Ar­bei­ten

Bei den vor­ge­stell­ten Ar­bei­ten han­delt es sich um Ori­gi­nal Hand­dru­cke, alles Uni­ka­te. Jede Ar­beit kann auch als sehr gute Re­pro­duk­ti­on auf Ori­gi­nal Hah­ne­müh­le Druck­pa­pier in li­mi­tier­ter Auf­la­ge von 10 Stück mit Zer­ti­fi­kat zum Preis von 100.- € be­zo­gen wer­den. Die Se­ri­en be­ste­hen nicht nur aus den vor­ge­stell­ten Ar­bei­ten son­dern aus bis zu vier­zig Va­ria­tio­nen. Sie sind bes­tens ge­eig­net, um Büros aus­zu­stat­ten, da sie ver­schie­den sind und doch im Zu­sam­men­hang ste­hen.

Öf­fent­li­che An­käu­fe

Stadt­mu­se­um Fürs­ten­feld­bruck, Stadt Land­s­hut, Stadt Ger­me­ring, Ab­was­ser­ver­band Am­per­grup­pe

Aus­stel­lun­gen

Jähr­lich Kunst­kreis Ger­me­ring; Kunst­ver­ein Gau­ting; Kunst­freun­de Wörth­see; Künst­ler­ver­ei­ni­gung Fürs­ten­feld­bruck 2012 Künst­ler­sym­po­si­um in Novi Sad, Kul­tur­zen­trum; Europ. Wett­be­werb “maps and flags”, Lit­ho­ta­ge Mün­chen 2011 See­re­si­denz Alte Post, See­shaupt 2009 Forum der Stadt­hal­le Ger­me­ring 2008 Max-Planck-In­sti­tut, Mün­chen 2006 No­ta­ri­at Dr. Spie­gel­ber­ger, Ro­sen­heim 2001 In­ter­na­tio­na­les Künst­ler­plein­air Tucho­la, Polen 1998 Baye­ri­scher Bau­ern­ver­band Herr­sching 1997 Dia­ko­nis­sen­kran­ken­haus Mann­heim 1996 Rat­haus Land­s­hut 1991 Ga­le­rie Gel­zhäu­ser, Puch­heim 1990 Rat­haus Ger­me­ring

Kontakt

Rosa Zschau
rosa.zschau@t-online.de