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Outside Before Beyond - Alicia Frankovich

Outside Before Beyond - Alicia Frankovich

Vor dem Hintergrund neuer Technologien, der Kritik am menschlichen Handeln im Zeitalter des Anthropozäns und der Vorstellung einer Gegenwart, die zunehmend von Vergangenheit und Zukunft her bestimmt wird, untersucht die in Neuseeland geborene Alicia Frankovich (*1980) die Wechselwirkungen menschlicher Organismen zu anderen lebenden und nichtlebenden Elementen. Die Wahrnehmung dessen, was menschlich ist, hat unter dem Druck politischer, ökologischer und sozialer Realitäten drastische Veränderungen erfahren: der humanistische Mensch – männlich, weiß, rational, selbstbewusst, eurozentrisch –, ist einem Hybridsubjekt mit multiplen Identitäten gewichen und längst nicht mehr das Maß aller Dinge. Analog zu diesen Entwicklungen bildet die Verhandlung des Verhältnisses von Mensch und Technologie, von Mensch und Natur, von Objekten zu Subjekten den zentralen Bezugspunkt in Frankovichs’ Oeuvre. In dem Ineinandergreifen von Skulpturen, Videos und Performances entwirft sie Ausstellungsparcours, die sich im ständigen Wandel befinden. Aspekte von zeitbasierten Arbeitsweisen wie Performancekunst, die Bewegungen der Betrachter und die Idee von Anfang und Ende verschmelzen zu einem einzigen poetischen Erfahrungsraum und eröffnen einen Prozess, in dem der „Akt des Ausstellens“ selbst als Format und Medium zur Aufführung kommt. So wird gleich zu Beginn des diesjährigen Programms eine Arbeitsweise vorgestellt, die bezugnehmend auf aktuelle Diskurse entlang der Schnittstelle von Performance und Ausstellung, Erfahrung, Betrachtung und Interaktion alternative Formen für die Präsentation von Kunst erörtert.

Bei "Outside Before Beyond" handelt es sich um eine eigens für die Räumlichkeiten des Kunstvereins entwickelte Choreographie, in der neue Skulpturen, ein Video, Animationen, Sound und Inszenierungsinstrumente als sich gegenseitig überlagernde Zeitfolgen und Erzähltechniken gleichwertig in Erscheinung treten.


Wo: Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Wann: 18.02.2017 - 09.04.2017

www.kunstverein-duesseldorf.de


Quelle: Pressemitteilung, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen
Foto: Katja Illner (Installationsansichten)


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