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Neue Arbeiten des Schweizer Künstlers Bruno Ringgenberg online

.Bruno Ringgenberg

Neue Arbeiten der Künstlerinnen Elgin Blüher und Rosa Zschau online


.Elgin Blüher
.Rosa Zschau

Nah dran
Gemeinschaftsausstellung
Die Künstler Sabine Brehme, Dirk Jakobs, Ute C. Latzke, Iris Merten, Julia Rölfs, Markus Schmittmann, Silvia von Dahlen, Roland Smigerski, Robert Küppers, Axel Kaden, Georg Weishaupt und Wilfried Diesterheft-Brehme zeigen von 24. April 2009 bis zum 19. Juni 2009 ihre Arbeiten in einer Gemeinschaftsausstellung. Musikalisch wird die Ausstellung am Freitag (24. April 2009, 19 Uhr) durch den Saxophonisten Axel Kaden eröffnet. Einleitende Worte spricht Christoph Blank, Initiator des Projekts "kunstbar".
Vernissage: Freitag, 24. April 2009, 19 Uhr
Ort: St. Mauritius, Stümper Straße 111, D-40670 Meerbusch

Nacht der Museen / Düsseldorf
Auge – Verstand – Gefühl
Auch dieses Jahr stehen die Düsseldorfer Museen im Mai wieder eine Nacht lang im Mittelpunkt der allgemeinen Aufmerksamkeit. Am 9. Mai erwarten zahlreiche Museen, Privatsammlungen, Kulturinstitute, Kirchen, Kunstvereine und Galerien wieder Tausende von Besuchern, denen sie ein attraktives und breit gefächertes Kunst- und Kulturangebot präsentieren. In jedem Haus findet zusätzlich zu Dauer- und Sonderausstellungen mit dazugehörigen Führungen ein kulturelles, musikalisches und gastronomisches Rahmenprogramm mit über 180 einzelnen Programmpunkten statt.

Die neunte Nacht der Museen gibt ihren Besuchern einmal mehr die Gelegenheit, Geselliges und Kulturelles zu verbinden. Zu erleben gibt es Kunst für alle Sinne – unter anderem Malerei, Skulptur, Fotografie, Film- und Videokunst, Architektur, Literatur, Tanz und Theater sowie DJ-Sets, Gesang und Livemusik.
In diesem Jahr präsentieren über 37 Museen sowie zahlreiche Privatsammlungen, Kulturinstitute und Off-Locations über 180 teilweise ungewöhnliche Programmpunkte, Live-Acts und Künstler. Neben thematischen Kunstführungen zu Sonderausstellungen und ständigen Präsentationen erwarten den Besucher unter anderem kurzweilige Singleführungen im museum kunst palast, Architektur und Filmkunst im neuen und alten Hafen, Street Art in ausgefallenen Galerien und Kunstvereinen in Bilk, berühmte Düsseldorfer Literaten in historischen Gebäudeensembles in der Altstadt und am Hofgarten oder naturwissenschaftliche Präsentationen in Aquazoo und Schloss Benrath. Zum ersten Mal mit dabei ist mit einem bunten Programm aus Kabarett, Pantomime, Jazz und Banjo-Musik der Landtag am Rheinufer, der mit seiner Kunstsammlung dazu einlädt, sich über die Bedeutung von Kunst für Politik und Gesellschaft Gedanken zu machen. Mahn- und Gedenkstätte und Basilika St. Lambertus sind nach einer Teilnahmepause wieder mit einem vielseitigen Programmangebot vertreten, und auch die Tonhalle freut sich auf Besucher zur Antenne-Düsseldorf-Party. „Düsseldorf ist ARTig“ gibt auch 2009 Kostproben jugendlicher Kreativität zum Besten: EigenARTige Highlights! präsentiert in der Monkey’s East Lounge für eine Nacht die Ergebnisse des kreativen Ideenwettbewerbs „Düsseldorf ist ARTig“ mit Tanz, Lyrik, Gesang, Kurzfilmen, filmischen Lesungen und Live-Musik. Spannung und die prickelnde Atmosphäre einer Kunstversteigerung verspricht die Ernst & Young-Benfizauktion „Junge Kunst in Düsseldorf“ unter der Glaskuppel des K21, in der die von einer Jury ausgewählten Werke junger Düsseldorfer Künstler provisionsfrei versteigert werden.

Von Haus zu Haus bringt die Besucher der kostenlose Bus-Shuttle, der auf drei Busrouten alle Veranstaltungsorte anfährt.
Zu vorgerückter Stunde lockt besonders das Party- und Musik-Angebot die nächtlichen Kunstflaneure: Das Programm reicht von Filmmusik über Jazz, Tango, Gospel, Folk und Karnevalsmusik bis hin zu Electro-Pop, Techno, House und Club-Tunes.
Weitere Informationen sowie das Programmheft zum Download gibt es im Internet unter www.nacht-der-museen.de. Die Hotline für Besucheranfragen ist unter der Nummer: 0211 - 89 22 555 erreichbar.
© Bild: KIT, Kunsthalle

Giganten
Kuriert von Mike Potter
Ausstellung mit Andreas Breunig, Max Frintrop, Martin Galle,
Julian Kirchner, David Ostrowski, Michail Pirgelis und Sven Weigel.

Eröffnung: Freitag, 20 02 2009
Ausstellung: 21 02 und 22 02 2009, 15 - 18 Uhr
Ort: Mike Potter Projects, Aachener Straße 23, 50674 Köln

Kunstwettbewerb
AIA AG fördert NRW-Nachwuchskünstler
Kunst und Architektur inspirieren sich seit jeher. Um den Austausch
intensiv zu fördern, hat die AIA AG die Initiative „Kunst und
Architektur“ ins Leben gerufen. Erstes konkretes Projekt: der
Kunstwettbewerb „kunst – zeit – raum“ für junge Künstler aus
Nordrhein-Westfalen unter der Schirmherrschaft von Düsseldorfs
Oberbürgermeister Dirk Elbers.
Die Gewinner erhalten eine einwöchige Ausstellung, inklusive feierlicher
Vernissage am 15. Mai 2009 im attraktiven Visplay Showroom im
Düsseldorfer Medienhafen. Außerdem werden die Künstler und ihre Werke
durch eine umfangreiche Pressearbeit der Öffentlichkeit vorgestellt. Und
nicht nur das: Alle eingereichten Arbeiten werden auf der Homepage der
AIA AG zu sehen sein.
Willkommen sind alle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik,
Fotografie und Skulptur. Das inhaltliche Thema „kunst – zeit – raum“
kann frei interpretiert werden, sodass der kreativen Umsetzung innerhalb
dieses Themendreiecks keine Grenzen gesetzt sind.
„Wir möchten jungen Künstlern in Form von Veranstaltungen und
Ausstellungen eine Plattform bieten, auf der sie sich einem
interessierten Publikum präsentieren können. Deshalb haben wir den
Kunstwettbewerb ausgelobt“, so Thomas Kowalke, Vorstandsvorsitzender der
AIA AG, „Zu der Vernissage werden wir auch zahlreiche Architekten
einladen. So schaffen wir einen direkten Austausch zwischen den beiden
Disziplinen. Weitere Projekte werden im Rahmen unserer Initiative „Kunst
und Architektur“ folgen“, fügt er hinzu.
Teilnehmen können alle in Nordrhein-Westfalen eingeschriebenen Studenten
und Absolventen aus den unterschiedlichen Bereichen künstlerischer
Weiterbildungsinstitute. Erwünscht sind sowohl Arbeiten von
Einzelpersonen als auch von Projektteams. Dabei dürfen bis zu drei
Arbeiten eingereicht werden. Bewertet werden die Werke von einer
kompetenten Jury, die sich aus dem Kunsthistoriker Dr. Heribert
Brinkmann, der Künstlerin Birgitt Verbeek und Dr. Christian Schramm,
Vizepräsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalens, zusammensetzt.
Anmeldeschluss: 30 01 2009
Teilnahmebedingungen: www.aia.de/kunst

Iris Merten
Vernissage/Ausstellung
Der Name ist Ihr Weg. Iris photographiert.
Können für die Kunst ist was den Ausdruck stark macht.
Mit kreativer Konzeption den Augenblick bebildern.
Vor und hinter der Kamera.

Vernissage: Freitag, 09 01 2009, 20 00 Uhr
Ausstellungsdauer: 09 01 2009 bis 06 03 2009
Ort: Jase Livingbar, Burgplatz 13, D-40213
Düsseldorf
.Iris Merten

Sandra Ackermann
Die Wirklichkeit ist nicht die Wahrheit
Galerie Voss, Düsseldorf
Die menschliche Realität ist ein vielschichtiges Gebilde, das in seiner
Summe von zahllosen Perspektiven und Interpretationen der Fakten
gebildet wird, die zudem einem ständigen Fluss der Veränderung
unterliegen. Gemeinschaftliche Überlegungen verbinden sich mit
individuellen Vorstellungen und vermitteln im Ganzen die Idee einer in
sich komplexen Gesellschaft. Die Kunst besitzt das Potenzial, diese
Komplexität wahrnehmbar zu machen und ins Bewusstsein der Betrachter
zurückzuspiegeln ohne, vereinfachend den Sinn zu beschränken.

Sandra Ackermann spürt in ihren Bildern einer Reihe dieser komplexen
Mischformen gesellschaftlicher und persönlicher Konzepte nach. Sie hat
dabei in den letzten Jahren eine Bildsprache entwickelt, die durch den
Einsatz von Bildzitaten im Bild und ein sich ineinander durchdringendes
Wechselspiel von Vordergrund und Hintergrund, eine Verdichtung von
Bedeutung spannungsvoll inszeniert. Dies geht einher mit ihrem
anhaltenden Interesse für Oberflächen in Form von Haut, Textilien oder
Haaren, über die sich die suggestive Kraft ihrer Malerei vermittelt.
Leitmotiv sind Frauengestalten, die nicht selten aus der
zeitgenössischen Modefotografie adaptiert wurden und denen ein
spezifisches Pathos zu eigen ist. Sie dienen den Bildbetrachtern als
Orientierung, vielleicht sogar als Identitätsfigur und funktionieren
ähnlich den Personifikationen einer Allegorie. Die eleganten Damen
verkörpern gesellschaftliche Selbstbilder, sind nicht nur
Statthalterinnen des Schönen, sondern ein Kondensat von Wünschen.
Manchmal haben Stilelemente der Kleidung oder andere Motive einen
nostalgischen Charakter. Offensichtlich historische Elemente, wie eine
Art alter Fliegermütze aus den Dreißiger Jahren oder ein Cocktailkleid
im Stile der Sechziger bringen nicht nur Erinnerungswerte in die Malerei
Sandra Ackermanns, sondern stehen sogar repräsentativ für das mit dem
Begriff des Bildgedächtnis angedeutete Thema der Erinnerung. Die ist
aber nicht "historisch korrekt". Menschliche Zeitwahrnehmung, erst recht
vergangener Ereignisse erfährt eine Veränderung, die von mal zu mal ein
anderes Bild der Wirklichkeit repräsentiert. Die Mode wiederholt
ebenfalls immer wieder vergangene Stilelemente. Man könnte diese Form
der Erinnerung auch als "Recycling" bezeichnen, tatsächlich erscheint
die Gegenwart auch als permanenter Akt der Vergegenwärtigung des
Vergangenen und vermischt sich mit dem gerade ganz aktuellen Ereignis.
Fortdauer und Kontinuität in der Zeiterfahrung entsprechen dem
allegorischen Charakter der Frauen bei Sandra Ackermann, deren
Körperhaltungen selbst im pathetischen Moment ruhend wirken. Die
Permanenz der Körperhaltung löst sie beinahe aus dem zeitlichen Hier und
Jetzt, sie werden überzeitlich auf eine Weise, wie sie traditionelle
Malerei von Heiligen kennt. Dem hingegen sind Fallschirmspringer oder
ein emporsteigendes Spaceshuttle völlig im Augenblick eines Prozesses
erfasst, der zeitliches Vergehen – also Vergänglichkeit – manifestiert.
Auch hieraus erwächst den Motivkombinationen ein Kontrast. Die Bilder
stehen mit einem Bein in der Vergangenheit und mit dem anderen in einer
motivisch bedingten perpetuierten Gegenwart.
Auch in der Bildrezeption kommt es zu einem solchen Kurzschluss von
Vergangenem und Gegenwärtigem. So hat Sandra Ackermann bereits in der
Vergangenheit eine Reihe altmeisterlicher Porträts adaptiert, in diesem
Zuge auch "Dorothea Kannengießer". Das Bild folgt einer Studie Hans
Holbein des Jüngeren für seine so genannte Darmstädter Madonna. Sandra
Ackermann interpretiert diese Zeichnung auf eine für die Malerei äußerst
spannende Art, indem sie das eng von Bändern eingefasste Gesicht
illusionistisch malt, wohingegen die Kleidung in Umrisslinien eher
angedeutet als gemalt wird. Die Skizze oder Vorzeichnung als klassische
Vorstufe des "endgültigen" Bildes wird hier dauerhaft gemacht. Dieses
Muster hat die Malerin dann auch auf eine Reihe anderer Bilder
übertragen, die nachvollziehbar Frauen aus der näheren Gegenwart zeigen,
die formal mit Dorothea Kannengießer in eine Art überzeitliche
Gemeinschaft eintreten.

Als malerische Collage durchdringen sich bei Sandra Ackermann intuitive
und kontrollierte Bildelemente, die zusammen ein Ganzes mit durchaus
poetischem, aber auch kritischen Deutungspotenzial ergeben. Die
Stilisierung der Formen und Motive zeigt keine Abkehr von der
Wirklichkeit, sie greift die reale Übersteigerung und Verschränkung der
Kontexte auf, die oftmals brachial aufeinander stoßen und auseinander
treiben. Sandra Ackermann bezeichnet selbst ihre Bilder als Spiegel
"schön wie die Werbung, aber emotional echter, da nutzfreier, nur dazu
da, ein Gefühl, das ich von der Welt, in der ich lebe, habe, zu
bebildern" und dieses Gefühl liefert Erkenntnis.
Ausstellungsdauer: 21 11 2008 bis 17 01 2009
Galerie: Galerie Voss, Mühlengasse 3, D-40213
Düsseldorf
.Galerie
Voss
© Bild: Sandra Ackermann, Welche Farbe hat mein Herz 2, 150x200, Sandra
Ackermann, Wohin verreist die Zeit, 140x210, © Text: Thomas W. Kuhn,
Düsseldorf (Text würde durch die Redaktion gekürzt)

BasART 2008
Ausstellung

Wilfried Diesterheft-Brehme,
geboren 1962 in Bonn, Querflötist (Klassik, Jazz, Folk), 1994-2002
Ausbildung zum Spiel- und Theaterpädagogen (Theaterwerkstatt Frankfurt),
1997-2002 Ausbildung in Playing Arts (Burckhardthaus Gelnhausen in
Kooperation mit dem Mozarteum Salzburg), lebt und arbeitet in
Düsseldorf. Seine Bilder und Objekte sind aus Metall. Darauf schichtet
er Farben, Texte, Textilien, Erde, Asche oder Federn. So entfaltet sich
ein spannungsreiches Wechselspiel zwischen stark farbigen, abstrakten
Formen und gegenständlichen Hinweisen. Seine Erfahrungen mit Menschen im
Leben wie im Sterben fließen in seine künstlerische Arbeit ein. In den
Farbstrukturen lassen sich Fragmente von Landschaften und Figuren
entdecken. Unvermittelt im Bild auftauchende Schriftzüge wecken
Lebenserinnerungen an etwas, das war und bleibt. Er ist und bleibt auf
der Suche nach Farben und Formen zwischen Vergänglichkeit und Ewigkeit:
„Denn ohne Erinnerung gibt es keine Zukunft, ohne Gegenwart keine
Vergänglichkeit und ohne Zukunft keine Ewigkeit“, sagt Diesterheft-Brehme.
Sabine Brehme, geboren 1963
in Oberhausen, ist am Niederrhein aufgewachsen. Nach dem Studium in
Marburg und zehn Jahren in Köln lebt sie seit 1999 in Düsseldorf. Seit
vielen Jahren zieht es Sabine Brehme immer wieder an den Niederrhein zum
Malen. „Ich lasse werden, ich lasse entstehen, ich lasse meinen Gedanken
und Gefühlen freien Lauf.“ - so beschreibt sie den Ausgangspunkt ihrer
Arbeit mit Pinsel und Farben. Intuitives mit den Händen und kraftvolle
Impulse mit dem Tuschepinsel wechseln sich ab. Bewegungen von Innen nach
Außen werden zu SEH-Landschaften.
Ausstellung: 06 12 2008, 11 00 bis 15 00 Uhr
Live: 12 00 Uhr Flute Jazz
Atelier: An den Linden 6, D-40489 Düsseldorf-Angermund
.www.diesterheft-brehme.de

Galerie ORi
Jennifer Rumbach, Simone Frignani, Lars Garten
Dieses Jahr verkündete die Firma Polaroid das Ende ihrer klassischen
Produktpalette "Sofortbild". .Jennifer
Rumbach, Simone Frignani und .Lars
Garten sind dem Medium Polaroid jedoch hemmungslos verfallen. Die
Galerie ORi in Berlin erinnert mit einer Gemeinschaftsausstellung der
drei Künstler noch einmal an die abwechslungsreiche Kultur der "instant
photography". "In einer digitalen Welt erwachte der Hunger nach realen,
analogen und nach Chemie-duftenden Sofortbildern. Das Medium Polaroid
eröffnet uns eine Vielzahl von kreativen Möglichkeiten der analogen
Bildbearbeitung und -gestaltung, die wir stets auf's Neue auszuschöpfen
suchen."
Ausstellungseröffnung: 29 11 2008 ab 19 00 Uhr
Ausstellungsdauer: 29 11 2008 bis 21 12 2008
Ort: Galerie ORi, Friedelstraße 8, 12047 Berlin
.www.ori-berlin.de

Diana und Actaeon
Der verbotene Blick auf die Nacktheit
Museum-Kunst-Palast, Düsseldorf
Ausgehend von den Kunstwerken, die sich explizit auf den von Ovid
überlieferten Mythos von Artemis/Diana und Aktaion/Actaeon beziehen,
weitet sich der Spannungsbogen der mehr als 300 Werke umfassenden,
exklusiv in Düsseldorf gezeigten Ausstellung zu einem in der Kunst aller
Epochen gewährten "verbotenen Blick auf die Nacktheit". Neben Diana
geraten auch Aphrodite bzw. Venus, Susanna, Bathseba, Kallisto, Nyssia,
Phryne, Potiphars Weib und Baubo und eine Vielzahl namentlich nicht
benannter Akte der klassischen und freizügigen Art in das Blickfeld des
Betrachters.

Präsentiert werden Werke von mehr als 200 Künstlern. Es handelt sich um
Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Videos aus
nationalem und internationalem Museums- und Privatbesitz, die sich in
einer einzigartigen Zusammenschau dem sowohl kunst- als auch
kulturgeschichtlich interessanten Themenkomplex von Keuschheit und
Begehren, von Sehen und Gesehen werden, von Voyeurismus und
Exhibitionismus widmen.
"Die Ausstellung handelt zuerst vom attraktiven Begehren, also auch von
den verschlungenen Verknüpfungen von Geschlecht und Geschlechtlichkeit
mit Schönheit, Wahrheit, Ekstase und auch Tod, sie handelt von Tabus und
vom Tabubruch, von Schuld und Bestrafung und von der Erkenntnis, die
unschuldig nicht zu haben ist. Die Schau thematisiert ebenso die
ambivalente Faszination des Blickes auf den schönen weiblichen Körper,
also die erotische und erotisierende Attraktion lustvollen Hinblickens
aber auch das Entsetzen, welche der Anblick der nackten Wahrheit des
demonstrativ und schamlos unverhüllten weiblichen Geschlechts beim
Betrachter auslösen kann." (Beat Wismer)
Eine umfangreiche Publikation, in der alle ausgestellten Werke
abgebildet sind, begleitet die Ausstellung. Dieser Katalog enthält Texte
von Autorinnen und Autoren, die sich mit dem Thema nicht nur unter einem
kunsthistorischen, sondern auch unter philosophischen und literarischen
Blickwinkel nähern.
Ausstellungsdauer: 25 10 2008 bis 15 02 2009
.Museum-Kunst-Palast
.Diana
und Actaeon
© Bild: George Platt Lynes, Acteon, 1937, eigenhändige Retuschierung
durch den Künstler, Vintageprint, Silbergelatineabzug, 33 x 25,4 cm,
Betsy Wittenborn Miller, Courtesy Robert Miller Gallery, New York, ©
Text: Museum-Kunst-Palast, Düsseldorf

Gerhard Richter bleibt auch 2008 berühmtester lebender Künstler
Gerhard Richter bleibt auch im Jahr 2008 der berühmteste lebende
Künstler der Gegenwart. Zum fünften Mal in Folge wurde der 76-jährige
auf den ersten Platz des Kunstkompasses gewählt, der seit fast 40 Jahren
Rang und Namen von über 16.000 Künstlern misst und in der Branche als
wichtigster und zuverlässigster Indikator für zeitgenössische Kunst
gilt. Platz 2 belegt der US-amerikanische Künstler Bruce Nauman; Rang 3
ebenfalls ein Deutscher, Sigmar Polke.

Düsseldorf fördert Zero-Stiftung
Der Düsseldorfer Kulturausschuss gab in seiner gestrigen Sitzung grünes
Licht für die Zustimmung zur Gründung der "Zero-Foundation", deren Ziel
es ist, das Werk der Zero-Bewegung an ihrem Ursprungsort Düsseldorf zu
erhalten. Unter der Leitung der Künstler Otto Piene, Heinz Mack und
Günther Ücker sowie der Stiftung Museum Kunstpalast unterstützt die
Stadt die Stiftung mit einen jährlichen Betriebszuschuss in Höhe von
300.000 Euro.

Kate Waters
Getting Used to the Twenty-first Century
Galerie Voss, Düsseldorf
Vom 10. Oktober bis zum 15. November 2008 zeigt die Galerie Voss neue
Arbeiten der kanadischen Künstlerin Kate Waters. Erstmals werden auch
Tuschen der Künstlerin ausgestellt, die trotz der reduzierten Farbgebung
die Licht- und Schattenspiele der Straßenszenen genauso eindrücklich
wiedergeben wie die bekannten Ölmalereien.

"Die Arbeiten von Kate Waters beschäftigen sich vor allem mit der
Wahrnehmung: wie die dargestellten Personen sich selbst und ihre Umwelt
wahrnehmen und wie - von ihrem voyeuristischen Standpunkt aus - die
Betrachter der Werke dies tun. Es ist kaum überraschend, dass Kate
Waters für ihre Bilder immer wieder auf das Museum und die Straße
zurückgreift, verschaffen diese ihr doch immer neue Kulissen, in denen
die comédie humaine in ihren unendlich vielen Variationen gespielt
wird." (David Galloway)
Ausstellungseröffnung: 10 10 2008, 19 00 Uhr
Ausstellungsdauer: 10 10 2008 bis 15 11 2008
Galerie: Galerie Voss, Mühlengasse 3, D-40213
Düsseldorf
.Galerie
Voss
© Bild: Kate Waters, Fusion, 2008, 160x240

Albert Watson
NRW-Forum Düsseldorf
Albert Watson sieht nur auf einem Auge – darauf weist der Titel seines
legendären Buches „Cyclop“ hin – und mit dem sieht er offensichtlich
besonders gut. Denn gleich was er fotografiert – ein Portrait von Mick
Jagger, die Hand eines Schimpansen, Kate Moss in Marrocko, eine Domina
in Las Vegas – es wird zu einer fotografischen Ikone.

Albert Watson hat sich in den vergangenen Dekaden einen Namen als einer
der erfolgreichsten Mode- und Werbefotografen der Welt gemacht,
gleichzeitig jedoch seine eigene Kunst entwickelt. Im Lauf der Jahre
erschienen seine bemerkenswerten Bilder auf mehr als 250 Titelseiten von
Vogue und wurden in zahllosen anderen Publikationen gezeigt, von Rolling
Stone bis Time und Vibe. Viele der Fotos sind klassische Porträts von
Berühmtheiten.
Daneben nahm sich Albert Watson viel Zeit, um an seiner eigenen Kunst zu
arbeiten, und schuf eindrucksvolle Bilder von seinen Reisen rund um die
Welt, von Marrakesch bis Las Vegas und den Orkneys. Obwohl die große
Spannweite seiner Bilder eine anstrengungslose Vielseitigkeit
reflektiert, sind diese doch eindeutig als Albert Watson Fotografien
identifizierbar, einfach durch ihre Kraft und die virtuose Technik – ob
es sich um das Porträt einer Domina in Las Vegas oder eine Nahaufnahme
von König Tut-ench-Amun’s Socken handelt. Dieses kompromisslose Streben
nach Perfektion machte Albert Watson zu einem der weltweit
meistgefragten Fotografen.
Geboren und aufgewachsen in Schottland, studierte Albert Watson am Royal
College of Art in London und übersiedelte dann 1970 in die USA. Er lebt
und arbeitet in New York.
Ausstellungsdauer: 21 09 2008 bis 18 01 2009
.NRW-Forum
© Text: Werner Lippert, Petra Wenzel, Bild: Albert Watson, NRW-Forum
Kultur und Wirtschaft, Der Originaltext wurde von der Redaktion gekürzt

KAI 10 - Raum für Kunst, Düsseldorf
No Illusions
"KAI 10 – Raum für Kunst" ist eine private, nicht-kommerzielle
Institution zur Förderung der zeitgenössischen Kunst. Als
Gründungsprojekt der gemeinnützigen Arthena Foundation, initiiert von
der Unternehmerin Monika Schnetkamp, realisiert KAI 10 jährlich drei bis
vier Ausstellungen, die internationalen Künstlern eine Plattform zur
Präsentation und Diskussion ihrer Arbeiten bieten.

Obwohl der Fokus auf die jüngste, aktuelle Kunst gerichtet ist, werden
ebenfalls bekanntere, bereits etablierte Positionen in das Programm von
KAI 10 einbezogen. Auf diese Weise sollen thematische Schnittstellen
aber auch Differenzen zwischen den Generationen herausgearbeitet werden.
Dem Charakter der heutigen künstlerischen Praxis entsprechend, fließen
in den Ausstellungen verschiedene Medien und künstlerische
Produktionsformen zusammen. Dabei sollen auch die ästhetischen
Kopplungen und Brüche zu angrenzenden kulturellen Diskursen,
beispielsweise in Design und Architektur, untersucht werden.
Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von KAI 10 ist das Begleitprogramm.
Die aktive Auseinandersetzung mit den Werken und künstlerischen
Strategien steht im Mittelpunkt von thematischen Führungen und
Diskussionen, die den Besuchern den Zugang zum aktuellen Kunstgeschehen
erleichtern. Nach Möglichkeit sollen dabei die Künstler und
Künstlerinnen selbst zu
Wort kommen. Als private, unabhängige Einrichtung baut KAI 10 einen
Handlungsraum auf, der sich der Vermittlung von neuen Ideen und
Denkformen in der Kunst der Gegenwart an die Öffentlichkeit in
Düsseldorf und darüber hinaus verpflichtet.

Die erste Schau in KAI 10 versteht sich nicht als thematische und auch
nicht als programmatische Ausstellung. Vielmehr zeigt sie sechs
ausgewählte, individuelle Positionen der heutigen Kunst, die einerseits
für den Dialog der älteren und jüngeren Generation stehen, andererseits
sich den Trends
zur erfolgreicher Vermarktung des „schönen Scheins“ widersetzen. NO
ILLUSIONS will gegen den Hang zum Illusionismus und zur Effekthascherei
eines Teils der heutigen Kunstproduktion Position beziehen und zeigen,
dass auch heute in der Kunst noch kritische Gegenpole zu finden sind.
Die
Ausstellung möchte ein Zeichen setzen gegen die im Kunstbetrieb
herrschenden Strategie „kunsthistorische Wichtigkeit durch Zahlen oder
durch Namen magisch zu behaupten, anstatt durch Zeigen und Diskussion
der Kunst diese konstruktiv zu begründen“ (Jörg Heiser).
Obwohl die gezeigten Arbeiten thematisch unterschiedlich sind, gibt es
Berührungspunkte, an denen sie sich überschneiden. Eine solche
Überschneidung ergibt sich daraus, dass einige Arbeiten Raumgebilde
sind, die teilweise an Bauten oder auch an Modelle erinnern. Die
scheinbare Nähe
zur Architektur oder zum Design ist jedoch täuschend. Denn es werden
unterschiedliche Konzepte für dreidimensionale Gebilde mit sozialen,
philosophischen und politischen Programmen verknüpft.
Eine andere Gruppe von Arbeiten weist Verwandtschaft mit figürlichen
Darstellungen auf. Auch hier erschöpft sich der Sinn nicht in der
Wiedergabe von Figuren. Vielmehr handelt es sich um künstlerische
Artefakte, die aus der Zertrümmerung des vorhandenen „zivilisatorischen
Materials“ und ebenfalls aus den Ruinen des Formvokabulars der Moderne
entstehen. Es ist kein Zufall, dass in diesen Arbeiten Ironie und
Heiterkeit oft eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.
Informationen zu den verwendeten Fotos (v.o.n.u.):
Björn Dahlem, Schwarzes Loch (M-Sphären), 2007
Galerie Max Hetzler Temporary, Berlin, 2007
Foto: Holger Niehaus
Courtesy: Galerie Guido W. Baudach, Berlin
Marjetica Potrč
Rural Studio: The Lucy House Tornado Shelter 2007
Foto: Beatrice Dallot, Galerie Nordenhake Berlin
Courtesy: der Künstler und Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm

Tanzfestival NRW - 3 Wochen mit Pina Bausch
Vorschau auf das Düsseldorfer Programm
Das Internationale Tanzfestival NRW 2008 bringt vom 7. bis 30. November
unter der künstlerischen Leitung von Pina Bausch rund 65 Kompanien aus
fünf Kontinenten nach Nordrhein-Westfalen. Mit über 70 Veranstaltungen
an verschiedenen Spielorten in Düsseldorf, Essen und Wuppertal
verspricht Pina Bausch lange Nächte.

Sie selbst ist mit acht Stücken vertreten, darunter ihre frühen Stücke
Palermo Palermo und Café Müller / Das Frühlingsopfer. „Schlafen Sie vor“
rät Pina Bausch. Denn nicht nur der Tanz in all seinen verschiedenen
Stilrichtungen vom zeitgenössischen Tanztheater bis hin zu HipHop wird
die Zuschauer nächtelang begeistern, sondern auch besondere Theater- und
Zirkusarbeiten und außergewöhnliche Filme und Konzerte. Für fast alle
Veranstaltungen sind noch Karten im Vorverkauf erhältlich.
Kompanien aus aller Welt kommen nach NRW: aus Hawaii/USA bis aus
Budapest/Ungarn, aus Istanbul/Türkei über Tel Aviv/Israel bis aus
Soweto/Südafrika. Ganz besonders ist Asien vertreten mit Guandong Modern
Dance Company aus China, dem Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan und der
Eun-Me Ahn Company aus Korea. Ein weiteres Highlight aus der Ferne
bilden die Gastspiele aus Südamerika: das aus der legendären Gruppe La
Troppa entstandene Ensemble Teatro Cinema aus Santiago de Chile mit
seinem dreidimensionalen Theatermovie, Bruno Beltrão und die Grupo de
Rua mit ihrem Ausflug in die Welt und Möglichkeiten des Streetdance,
sowie Tanz pur in vollendeter fließender Eleganz mit der Kompanie Quasar
Cia. de Dança aus Brasilien. Auch viele europäische Kompanien und
Künstler sind eingeladen, darunter Meg Stuart, Alain Platel und Sidi
Larbi Cherkaoui, der aktuell von der Zeitschrift ballet-tanz zum
Choreografen des Jahres gewählt worden ist.
Nach der Sommerpause läuft jetzt auch wieder der Kartenvorverkauf an den
beteiligten Theatern und Spielstätten. Da die Nachfrage für einige
Produktionen bereits jetzt äußerst rege ist, empfiehlt sich eine
frühzeitige Kartenreservierung. Das vollständige Programm des
Internationalen Tanzfestivals NRW 2008 finden Sie auf der Website des
Festivals
www.fest-mit-pina.de
© Bild: Vollmond / Oliver Look

Lars Garten
Polaroids
Lars Gartens Faszination für das Medium Fotografie hat ihren Ursprung
bereits in früher Kindheit. Besuche in dem kleinen Fotolabor in der
Drogerie seines Großvaters und eine Agfamatic 5008 marko pocket waren
der Beginn einer langanhaltenden Leidenschaft. Seit 2003 lebt Lars
Garten in Berlin und arbeitet seit 2005 ausschließlich mit
Polaroidmaterial. Seit 2006 ist er mit den Serien „Snowland“, „Berlin
Workspaces“ und „Raumpatroullie“ bei der Galerie „Polanoir“ (‚the first
gallery worldwide exclusively dedicate to contemporary Polaroid art!)
vertreten.

.Lars
Garten

Heine Haus, Düsseldorf
Autorenlesung mit Uwe Timm
Am 24. September 2008 um 19.30 Uhr liest der Autor Uwe Timm im
Düsseldorfer Heine Haus aus seinem neuen Roman "Halbschatten", der sich
mit der Geschichte der Langstreckenfliegerin Marga von Etzdorf befasst.
In den 1970er Jahren erlangte Uwe Timm als Autor erstmals große
Aufmerksamkeit durch seinen Roman "Heißer Sommer", der bis heute zu den
wenigen literarischen Zeugnissen der 68er-Studentenrevolte zählt. Große
Erfolge feierte Uwe Timm Anfang der 90er Jahre mit der Novelle "Die
Entdeckung der Currywurst", die in mehr als 20 Sprachen übersetzt wurde.
2001 erschien Uwe Timms Roman "Rot", der von den Hoffnungen und Wünschen
der 68er, von Lebensläufen und ihren Geheimnissen, von den Utopien und
Verbrechen unserer Geschichte erzählt. 2003 erschien seine
autobiografische Erzählung "Am Beispiel meines Bruders", die eine
allgemeine Diskussion über die deutsche Erinnerungskultur und den
Nationalsozialismus auslöste.
Ort: Heine Haus, Bolkerstraße 53, D-40213 Düsseldorf
Termin: 24 09 2008, 19 30 h
.Heine
Haus

Museum Kunst Palast
Installation der polnischen Künstlerin Magdalena Abakanowicz
Am 13. September 2008 wird eine Installation der polnischen Künstlerin
Magdalena Abakanowicz im Ehrenhof vor dem Museum Kunst Palast in
Düsseldorf präsentiert. Die Installation besteht aus 180
Einzelplastiken, die zwischen 1,10 und 1,90 Meter groß sind. Die
Installation wird am Samstag, 13. September um 12.00 Uhr eröffnet.
Ort: Museum Kunst Palast, Ehrenhof, D-40479 Düsseldorf
Termin: 13 09 2008, 12 00 h

Robert Küppers
Fotografische Arbeiten
Am Mittwoch, 27. August 2008, findet eine Ausstellung des
Künstlers Robert Küppers in den Räumen der Stadtbibliothek in Dormagen
statt. Es werden großformatige Fotografien gezeigt, deren Grundlage
pflanzliche Abbildungen sind.

Vernissage: Mittwoch, 27. August 2008, 19h
Ausstellungsdauer: 28. August 2008 bis 10. Oktober 2008
Ort: Stadtbibliothek Dormagen, Marktplatz 1, 41539
Dormagen
.Robert
Küppers

Willi Mayerhofer
Gedanken, Gefühle und Eindrücke
Gedanken, Gefühle, Eindrücke - festgehalten in Acryl auf
Leinwand. Die Bilder von Willi Mayerhofer in der Art des Abstrakten
Expressionismus entstehen in erster Linie beim Hören von Musik. Er malt
nicht was er sieht, er malt was er fühlt. In seinen Motiven ist das
Gegenständliche nur vage zu erkennen und die Themen in harmonischen
Farbtönen zeigen Bewegung, Kraft und Licht. Der Künstler schafft
Kompositionen von einzigartigen, eigenwilligen Atmosphären, Träumen und
Erinnerungen. Dass es hier um Einblicke in sein Gefühlsleben, in seine
Psyche geht gibt Willi Mayerhofer unumwunden zu.
Seit 2001 ist Mayerhofer als freischaffender Maler tätig und lebt
abwechselnd in Deutschland und in Frankreich. Nach ersten regionalen
Ausstellungen wurde der Künstler durch internationale Präsentationen in
Frankfurt, München, Mailand, Nizza und Barcelona bekannt.

.Willi
Mayerhofer

Kunstausstellung
Künstler der KUNSTBAR und der Ateliergemeinschaft ARTreck zeigen ihre
Arbeiten in den Düsseldorfer Münsterthermen
Am Samstag, 09. August 2008, fand eine Gemeinschaftsausstellung
von 13 Künstlern der KUNSTBAR und der Ateliergemeinschaft ARTreck in den
Düsseldorfer Münsterthermen statt. Unter den teilnehmenden Künstlern
waren .Wilfried
Diesterheft-Brehme, .Georg
Weishaupt, .Roland
Smigerski, .Julia
Rölfs, .Corinna
Strupp, .Tanja
Niegsch, .Damian
Jäger, .Kai
Führing, .Robert
Küppers, .Silvia
von Dahlen, Richard Riekenbrauk, Bella Carmona und Katrin
Riekenbrauk.

Die Finissage findet am 27. September 2008 ab 21 Uhr im Atelier ARTreck,
Lambertusstr. 10 in Düsseldorf statt.
Ausstellungsdauer: 09. August 2008 bis 28. September
2008
Öffnungszeiten: Di-Fr, 6.30-21h, Sa u. So 8-17h
Finissage: Samstag, 27. September 2008, 21h, ARTreck,
Lambertusstr. 10

Rosa Zschau
Die Komplexität der Einfachheit
Die Komplexität der Einfachheit, so könnte man die Werke der
Künstlerin Rosa Zschau in wenigen Worten auf den Punkt bringen. Dass man
doch mehr Worte benötigt, spricht für die Arbeiten und deren Mut, sich
auf neue, experimentelle Wege zu wagen. Neues in der Kunst zu wagen, muß
nicht in abstoßenden Absurditäten gipfeln, Neues kann einfach sein.

.Rosa
Zschau

Andreas Gursky
Cocoon / Frankfurt...
14 06 bis 17 08 2008
MMK Museum für Moderne Kunst - Frankfurt am Main
In der Ausstellung "Cocoon / Frankfurt..." präsentiert Andreas
Gursky ein eigens für das Museum für Moderne Kunst konzipiertes Projekt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen vier neue Arbeiten der Cocoon-Serie.
Die neuen Cocoon-Bilder thematisieren die gegenwärtige Clubkultur: Als
Vorlage dienen Gursky große Technoevents, die durch das Musik-Label
Cocoon geprägt sind. Der architektonische Rahmen seiner Bilder bezieht
sich auf den räumlichen Entwurf des Cocoon Clubs in Frankfurt. Das
Raumkonzept entwickelte Techno DJ und Musiker Sven Väth mit der Agentur
3deluxe. Gurskys Bilder referieren auf die graphischen Vorlagen und
bilden somit eine idealtypische Annäherung an den originalen Cocoon
Club.

In den 80er und 90er Jahren entwickelte Gursky Prototypen von
"Weltgegenden" in Form von Einzelbildern. In den letzten Jahren umkreist
er zeitsymptomatische Themen wie Formel I, Landgewinnungsprojekte in
Dubai und Clubszenen in Form von Bildserien. Seit Mitte der 90er Jahre
beschäftigt sich Gursky mit dem Gesellschaftsphänomen Techno und seiner
Szene. Das Rohmaterial seiner daraus resultierenden Bilder stammt unter
anderem von den legendären Maydayveranstaltungen, die in der Dortmunder
Westfalenhalle zwischen 1995 und 2005 stattfanden.
Ausstellungsdauer: 14. Juni bis 16. August 2008
.www.mmk-frankfurt.de
© Bild und Text: MMK Museum für Moderne Kunst - Frankfurt am Main

20 07 2008
Die Tür zum Menschen
Galerie plan.d
Chun Jin Sook, Kim Seung Young, Koo Kyung Sook

Vernissage: Samstag, 26. Juli 2008, 20h
Ausstellungsdauer: 26. Juli 2008 bis 17. August 2008
Öffnungszeiten: Samstag, 17-20h, Sonntag 15-18h
Finissage: Sonntag, 17. August 2008, 15h
plan.d. produzentengalerie e.v.
Dorotheenstr. 59
D-40235 Düsseldorf
0211 73 00 257
.www.galerie-plan-d.de
© Bild: Heinz Hachel

12 07 2008
Makoto Azuma - Botanical Sculpture
NRW-Forum Düsseldorf
Frozen Evolution
Makoto Azuma friert einen Bonsai-Baum in einen Eisblock oder steckt
Blumen kopfüber in ein Aquarium. Azuma findet sein Pflanzenmaterial
meist bei den großen Tokioter Blumenhändlern, für seltene Wildblumen
macht er gelegentlich auch Expeditionen in die Berge. In der Freizeit
entwickelt er neue Ideen: unterhält sich mit ausgebildeten Floristen und
macht halbwissenschaftlichen Experimente, etwa Blumenzucht in Beton.
Die Arbeit des japanischen Pflanzen-Künstlers Makoto Azuma vereint zwei
einander widersprechende Begriffe: Botanical und Sculpture. Oder: Natur
und Kunst.

Tatsächlich scheint es so, als tauschen in unserer Zeit die Begriffe von
Natur und Kultur die Plätze. Die Natur, oder was wir als solche
bezeichnen, ist inzwischen durch und durch vom Menschen beherrscht.
Natur im Sinne von Bäumen und Pflanzen – und übergeordnet von Landschaft
- hat sich in eine kulturelle Kategorie verwandelt, in der der Mensch
sie nach seinen ästhetischen Bildern formt. Zugleich neigen kulturelle
Produkte, die wir gewöhnlich steuern konnten, dazu, uns mehr und mehr
wie wilder Wein oder Pilzkulturen über den Kopf zu wachsen – sie werden
chaotisch, wachsen und breiten sich aus, werden unkontrollierbar. Unsere
nächste Natur wird aus etwas bestehen, das bislang kulturell konnotiert
war.
Azumas abstrakte, durchgeistigte Installationen verarbeiten Blumen und
Pflanzen, aber es sind museumswürdige Kunstwerke und keine Gebinde für
das häusliche Sideboard. Ein solches Verständnis von Botanik sprengt
alle Grenzen. Auch wenn Azuma mit seinen Experimenten und Kunstwerken
eine unique Position einnimmt, steht er in inmitten einer sich
abzeichnenen Bewegung: Mit seinen senkrechten Pflanzenwänden, den „murs
végétaux“, hat sich zum Beispiel auch der Franzose Patrick Blanc einen
Namen gemacht. Er eröffnet dem Grün neue Perspektiven, so auch bei
seinem spektakulärsten Projekt: Für das von Jean Nouvel geplante und
Mitte 2006 eröffnete Musée du Quai Branly verwandelte er die Fassade in
einen vertikalen Garten mit 15.000 Pflanzen. Er bringt die Natur in die
Vertikale, wo wir sie uns wie ein Gemälde an der Wand anschauen können.
Auch das eine quasi zum Bild gefrorene Natur.
Bei Azuma wird dies wörtlich genommen. Er friert einen Bonsai Baum
tatsächlich in einen Eisblock ein. Er steckt Pflanzen kopfüber ins
Wasser: „Die Pflanze stoppt die Zeit und geht in sanften Schlaf hinüber.
Ohne zu sterben, bleibt sie dort mit voller Frische“, so faßt er in
seinen poetischen Arbeitsbeschreibungen den von ihm eingeleiteten
Vorgang in Worte.
Die Ausstellung seiner Werke im NRW-Forum ist die Fortsetzung einer
ganzen Reihe von Ausstellungen und Positionen, in denen Wissenschaftler
wie Künstler sich auf die Suche nach den „Kunstformen der Natur“
begaben, seien es Ernst Haeckel oder Karl Blossfeldt oder die Gebrüder
Blaschka. Ihnen allen zu eigen ist – und damit steht auch Azuma in
dieser Reihe – die Ausnutzung der Möglichkeiten einer „Natur im
Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit“, einer Natur, die
entgegen ihrer ursprünglichen Definition jederzeit und an jedem Orte
wieder hergestellt werden kann. Natur wird nicht mehr nachgeahmt
sonderen eingefroren – frozen evolution.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Japanischen
Generalkonsulats Düsseldorf - mit Unterstützung von Smits-Blumen
Düsseldorf - gesponsert von JAL Japan Air Lines.
Ausstellungsdauer: 05. Juli bis 03. August 2008
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
.NRW-Forum
© Text: Werner Lippert, Bild: Makoto Azuma, NRW-Forum Kultur und
Wirtschaft, Der Originaltext wurde von der Redaktion gekürzt

07 07 2008
Visite
Von Gerhard Richter bis Rebecca Horn
Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik
Deutschland
Die Ausstellung Visite versammelt rund 60 hochkarätige Positionen der
letzten 40 Jahre aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der
Bundesrepublik Deutschland. Die künstlerischen Ausdrucksformen umfassen
eine breite Palette an Techniken und Medien – von der Zeichnung, Malerei
und Skulptur bis hin zu Fotografie und Video. Malereien von Corinne
Wasmuth und Daniel Richter sind ebenso zu sehen wie Zeichnungen von
Joseph Beuys und Johannes Kahrs. Rebecca Horn, Isa Genzken und
Hans-Peter Feldmann sind mit Skulpturen vertreten, Tacita Dean, Thomas
Demand und Wolfang Tillmans mit Fotografien, und von Daniel Pflumm und
Omer Fast werden Videos gezeigt. Existenz, Raum und Geschichte - Die
Ausstellung zeigt in drei Kapiteln, auf welch unterschiedliche Weise
Künstlerinnen und Künstler der Gegenwart sich mit den elementaren Themen
der Menschheit auseinandersetzen. Die Präsentation in Bonn ist die
zweite Station dieser Ausstellung, die anlässlich der deutschen
EU-Ratspräsidentschaft 2007 in Brüssel gezeigt wurde.

Eine Ausstellung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Bundesregierung
für Kultur und Medien (BKM)
Ausstellungsdauer: noch bis zum 31. August 2008
.Bundeskunsthalle
Bild: P. Oszvald, © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik
Deutschland GmbH, Bonn; Text: © Kunst- und Ausstellungshalle der
Bundesrepublik Deutschland GmbH, Bonn

17 06 2008
Ausstellung "Schichtaufnahmen"
Smaranda Roman
„Schichtaufnahmen“ in der Artothek der Stadt Dortmund ist die erste
Einzelausstellung der Künstlerin .Smaranda
Roman in Dortmund, in der ein Einblick in die Arbeiten der letzten
Jahre gewährt wird.
In Anlehnung an den medizinischen Begriff der „Schichtaufnahme“, mit der
in der Medizin Befunde und/oder physikalische und chemische Phänomene
visualisiert werden, verstehen sich die hier ausgestellten Bilder als
ein Sichtbarmachen von seelischen und glaubensbedeutsamen Inhalten,
Gefühlen und Erfahrungen.
Formell bewegt sich die Darstellung von einem symbolistisch-mystischen,
mythologisch geprägten Surrealismus zu einer gegenständlichen
Abstraktion. Inhaltlich ist es ein Paradigmenwechsel von bewusst
wahrgenommenen Glaubens- und Gefühlsausdrücken zu mehr oder weniger
intuitiv-meditativ empfundenen und dargestellten inneren Inhalten oder
äußeren Eindrücken.
Ausstellungsdauer: 04. Juli bis 15. August 2008
Ort: Artothek, Dortmund

11 06 2008
Neuvorstellung
Barbara Rapp
Barbara Rapp, geboren 1972 in Klagenfurt. Lebt und arbeitet in
Österreich. Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik in
Villach, Akt- und Körperstudien bei Dr. Gerda Madl Krenn. Freie Kunst
seit Ende der 1980er Jahre.

Statement der Künstlerin
Der Mensch im Spannungsfeld zwischen allgemeiner Erwartungshaltung und
Selbstverwirklichung. Im speziellen die Frau in ihrer mittlerweile trotz
gesellschaftlicher Widersprüche doch der des Mannes mehr oder weniger
angeglichenen Rolle im täglichen Schauspiel des Daseins: wie sieht sie
ihre Position, wie findet sie zum gefestigten Selbstverständnis als
weibliches Individuum unter Berücksichtigung des zeitlosen
naturgegebenen und auch willkommenen Unterschieds zur Männlichkeit? Muss
sie das Frausein in all ihren spezifischen Facetten verdrängen,
verleugnen, um (karrieretechnisch) zu bestehen?
Die diesbezüglich naturgemäß subjektive Reflexion, zuweilen auch unter
dem Einfluss gesellschaftlicher Entwicklungen, von öffentlichen
Persönlichkeiten (Frida Kahlo, Maria Lassnig, politisch und sozial
aktive Frauen und Männer) und des privaten Umfelds (Familie, Freunde,
Begegnungen im Berufsalltag) setzt sich in meiner künstlerischen Arbeit
fort. Nicht die Suche nach Antworten ist Intention, sondern viel mehr
das Heraussehen, -hören, -fühlen von Zuständen und Wandlungsprozessen,
meist bezogen auf das einzelne Individuum.
Auch allgemeine sozialpolitische und wirtschaftliche Entwicklungen,
Tagesgeschehen, Eindrücke - und meine persönliche Sicht davon bringe ich
im wahrsten Sinne des Wortes großteils über die Person (das verfremdete
Selbstportrait) zum Ausdruck, im Bedarfsfall mit der notwendigen Portion
Mut zur Hässlichkeit.
Ein für mich ebenso spannender Ansatz ist es, innerhalb einer Werkserie
aus ein und derselben Person (anderen oder mir selbst) unterschiedliche
Stimmungen und Zustände herauszufiltern und in den jeweils
beabsichtigten Kontext zu (über)setzen: themenbezogen - Wirtschaft/Kunst
- gesellschaftliches Gefüge - Zusammenspiel der Mächte/Mächtigen und
Ohnmächtigen ... mit Hauptaugenmerk auf den Einzelnen.
Nicht das rein realistisch gemalte Abbild/Bildnis ist mein Werkzeug,
sondern die in Farbnuancierung und Stil überzeichnete
Stimmungsrekonstruktion und -aufdeckung, mag sie zeitweise auch laut und
schreiend sein. Je nach behandelter Thematik setze ich diese teils
ergänzend und korrespondierend auch im grafischen und skulpturalen
Bereich um, lasse mir interdisziplinäre Wege der Ausdrucksform offen.
.Barbara
Rapp

10 06 2008
Ausstellung
Wilfried Diesterheft-Brehme
Am Samstag, 14. Juni 2008, findet eine Ausstellung des Düsseldorfer
Künstlers .Wilfried
Diesterheft-Brehme in der Jase Livingbar in Düsseldorf statt.
Vernissage: Samstag, 14. Juni 2008, 20.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 14. Juni bis voraussichtlich 02.
August 2008
Ort: Jase Livingbar, Burgplatz 13, 40213 Düsseldorf
Website des Künstlers:
.Wilfried
Diesterheft-Brehme

Kunstausstellung
Zehn Künstler der KUNSTBAR stellten bei ARTreck in Düsseldorf aus
Am Samstag, 24. Mai 2008, fand eine Gemeinschaftsausstellung von zehn
Künstlern der KUNSTBAR im Atelier ARTreck in Düsseldorf statt. Unter den
teilnehmenden Künstlern waren .Wilfried
Diesterheft-Brehme,
.Georg
Weishaupt,
.Marc
Grönnebaum,
.Roland
Smigerski,
.Julia
Rölfs,
.Corinna
Strupp, .Katja
Klaus, .Ina
Pause-Noack,
.Kai
Führing und
.Robert
Küppers. Da die Ausstellung für alle Beteiligten ein voller Erfolg
war, wird die Ausstellungskooperation ab sofort in regelmäßigen
Abständen stattfinden.
.Bildergalerie
zur Vernissage
.Video
zur Vernissage auf YouTube

IPTV-Musikmagazin
Mercedes-Benz Mixed Tape Music Magazine
Nach einer 6-monatigen Kreativpause präsentiert Mercedes-Benz ein neues
Musikmagazin. Die 30-minütige Sendung, die der
Mercedes-Benz-IP-TV-Sender .www.mercedes-benz.tv ausstrahlt, präsentiert neben aktuellen Musikvideos auch
Künstlerporträts und Interviews. Zudem gibt es mp3-Musikdateien zum
kostenlosen Download sowie alle acht Wochen zehn Musikstücke
ausgewählter Nachwuchskünstler.
.Mercedes-Benz
Mixed Tape

Plakatausstellung
Museum für Gestaltung in Zürich
9. April bis 20. Juli 2008
Das Museum für Gestaltung in Zürich zeigt in der Zeit vom 9. April bis
zum 20. Juli 2008 ausgewählte Plakate zeitgenössischer Designer. Unter
dem Motto "Foto-Grafik - Plakate seit 1995" werden u.a. Arbeiten von
Michal Batory, Cyan, Werner Jeker, Gerwin Schmidt und Leonardo Sonnoli
gezeigt. Die Ausstellung verdeutlicht das breite Spektrum von Fotografie
und Typografie in der Plakatgestaltung.
.Museum
für Gestaltung in Zürich

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